Infos für Eltern

Die Wahl der richtigen Schwimmschule

Sicherlich haben Sie die unterschiedlichsten Angebote im Schwimmlernbereich schon verglichen: Neben den Kosten gibt es eine Reihe von Kriterien, bevor man sich für eine Schwimmschule des Vertrauens entscheidet.

Ein wichtiger Punkt sind  Ausbildungskonzepte und Lektioneninhalte. Der strukturierte Aufbau beim Schwimmenlernen sollte von qualifizierten und erfahrenen Lehrpersonen vermittelt werden. Die damit verbundenen methodisch-didaktischen Anforderungen sind nicht zu unterschätzen.

Mit meiner Ausbildung zur Schwimmsportlehrerin eidg. FA und der langjährigen Erfahrung im Schul- und Kinderschwimmen kann ich höchste Qualität garantieren. Meine Leiter sind entweder über swimsports.ch oder über J&S in regelmässiger Weierbildung.

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Ist unser Schwimmkurs Krankenkassen anerkannt?

Einige Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kurskosten, fragen Sie bei Ihrer Kasse nach.

Ist mein Kind mit 4 Jahren zu jung um schwimmen zu lernen?

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder ab einem gewissen Alter (5-6 Jahre) sehr viel schneller ihre Schwimmfähigkeiten entwickeln können. Natürlich sind auch jüngere Kinder in der Lage, sich gut im Wasser zu entwickeln, vor allem wenn sie bereits ausreichend wassergewöhnt sind. Allerdings ist tendenziell die Bewegungskoordination noch nicht genügend vorhanden und die nötige Körperspannung fehlt. Diese Fähigkeiten braucht das Kind aber zum Erlernen der Schwimmtechniken.

Wir empfehlen, Ihr Kind frühzeitig in der Wassergewöhnung zu stärken, z. B. mit regelmässigen Besuchen im Schwimmbad. Nehmen Sie sich Zeit und spielen Sie viel mit Ihrem Kind im Wasser, ermutigen Sie es zum Tauchen und Spritzen. Mit dieser guten Grundlage wird es schnell die erforderlichen Bewegungsmuster lernen und ohne Mühe die Kurse durchlaufen können. Bei guter Wassergewöhnung und nach Absprache nehmen wir Kinder auch unter 5 Jahren auf.

Für sehr junge oder nicht Wasser gewöhnte Kinder empfehlen wir  das Angebot des Babyschwimmens (bis 5 Jahre). Infos finden Sie unter www.wasserspass-schwyz.ch.

Wie sinnvoll sind Schwimmflügel beim Schwimmenlernen?

Sobald Ihr Kind problemlos taucht und schwimmen lernen möchte, sollten Sie die Schwimmflügel nicht mehr benutzen. Eine gute Überwachung ist natürlich Voraussetzung.

Schwimmflügel zwingen Ihr Kind in die falsche Haltung. Der Kopf bleibt oben, was das Schwimmen lernen verhindert (falsche Wasserlage). Der Körper wird in die Senkrechte gezwungen, wir benötigen aber die waagrechte Wasserlage.

Besser ist es, wenn sich Ihr Kind an einer Noodle hält. Die Noodle lässt zudem mehr Bewegungsvielfalt zu. Ermutigen Sie Ihr Kind, den Kopf möglichst oft ins Wasser zu tauchen und die Beine vom Boden zu lösen.

Für den respektvollen Umgang mit Wasser ist es wichtig, dass das Kind erfährt, dass es auch untergehen kann. Schwimmflügel verhindern diese Erfahrung und wiegen das Kind in falsche Sicherheit.

Wieso Badekappe?

Schwimmen lernen beginnt unter Wasser. Das Beherrschen der Augen, dem Mund und der Nase ist eine grosse Herausforderung für die Kinder und benötigt anfangs grosse Konzentration. Damit es beim Ab- und Auftauchen einfacher geht, vermindern wir die Störfaktoren. Darunter fallen auch lange Haare, die in die Augen und ins Gesicht hängen und immer wieder weggewischt werden müssen.

Sobald eine Technik erlernt ist, stören lange Haare beim Drehen des Kopfes zum Einatmen, vermindern die Sicht und verleiten unbewusst zu Ausweichbewegungen mit dem Kopf. Das verhindert wiederum eine gute Wasserlage.

Mit dem einfachen Mittel Badekappe lassen sich diese Hindernisse locker „wegstecken“.

Noch ein positiver Effekt: trockene Haare unter der Badekappe halten die Wärme zurück,  die Kinder kühlen nicht so schnell aus.

Der Umgang mit der Angst vor dem Wasser…

Für manche Kinder ist das Schwimmen lernen mit Angst verbunden. Angst ist ein entscheidender Faktor in der kindlichen Entwicklung und führt auf motorischer, emotionaler und geistiger Ebene zu Verzögerungen und Schwierigkeiten. Für das Kind ist es eine grosse Herausforderung, seine Angst zu überwinden. Eine wesentliche Voraussetzung ist das intensive Vertrauensverhältnis zur Schwimmlehrperson. In dieser Atmosphäre kann das ängstliche Kind Mut und Selbstvertrauen entwickeln. Schwimmen lernen und Ängste überwinden braucht Zeit und vor allen Dingen Geduld. Wir lassen Ihrem Kind die Zeit, tun Sie es bitte auch!

… und der Stolz danach

Es gibt nichts Schöneres als das staunende Begreifen eines Kindes, wenn es eine neue Fertigkeit erlernt hat. Der Stolz, die Freude und das Selbstbewusssein stärken das Kind ungemein.

Die Definition von „Schwimmen“ heisst bei uns: mit eigener Kraft vorwärtskommen und dabei nicht untergehen. Dieses Stadium ist früh erreicht, alles weitere bauen wir darauf auf.  Deshalb wird Ihr Kind sehr früh erzählen, dass es „schwimmen“ kann. Das primäre Ziel ist, dass sich Ihr Kind im Wasser aufhalten kann, ohne unterzugehen. Langfristig ist es trotzdem wichtig, dem Kind die korrekten Bewegungsabläufe beizubringen. Nur mit einer korrekten Schwimmtechnik wird es in der Lage sein, effizienter zu schwimmen, die Ausdauer zu stärken und die Distanzen zu vergrössern. Zudem sollen Muskeln gestärkt und Fehlhaltungen vermieden werden.

Es gibt viele „stolze“ Momente in den Schwimmstunden: der erste Sprung, der erste Köpfler, das erste lange Tauchen, die erste lange Distanz. Wir sind sehr stolz, Ihr Kind dabei begleiten zu dürfen.